| Name | Selen im Serum
| Gruppe | Spurenelemente und Schwermetalle
| | Material | Serum
| | Methode | AAS-Graphitrohr
| | Präanalytik |
Stabilität i.S. bei 4 - 8 °C: 14 d
| | Einheit | µg/l
| | Normalwert |
| Altersgruppe
| Wertebereich | | andere | 50 - 120 µg/l | | 10 bis 16 Jahre | 40 - 82 µg/l | | 5 bis 10 Jahre | 41 - 74 µg/l | | 1 Jahr bis 5 Jahre | 32 - 84 µg/l | | 0 Jahre bis 1 Jahr | 33 - 71 µg/l
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| | Abrechnung |
GOÄ Position |    Anzahl |    Faktor |    Preis € | | 4134 | 1 | 1.15 | 27.48
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| | Beschreibung |
Die Selenaufnahme ist in Deutschland bzw. Mitteleuropa aufgrund der ausgelaugten Ackerböden niedrig. Der Referenzwert orientiert sich am Mittelwert in unserer Bevölkerung. Physiologisch wünschenswert sind jedoch Werte zwischen 140 - 160 µg/l, bei denen die selenhaltige Glutathionperoxidase ihre maximale Aktivität entwickelt, bzw. 130 - 150 µg/l, bei denen in einer amerikanischen Studie die niedrigste Gesamt-Mortalitätsrate beobachtet wurde (NHANES III).
Substitution über mindestens 3 Monate ist nur bei Selenspiegeln < 122 µg/l ratsam. Oberhalb dieser Grenze konnte in Studien sogar ein negativer Effekt einer Seleneinnahme beobachtet werden, der sich als erhöhtes Krebs- und Typ-2-Diabetes-Risiko äußerte (Lancet 2012; 379:1256-68).
Selenmangel führt zum vermehrten Verbrauch von anderen Antioxidanzien wie z.B. alpha-Tocopherol oder Vitamin C. Fisch (besonders Makrele und Thunfisch) und andere Meerestiere, Nüsse (Paranüsse, Kokosnüsse), Steinpilze, Zwiebeln, Knoblauch und Hülsenfrüchte sind gute Selenlieferanten.
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