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NameAnti-HBs-AK
SynonymeHepatitis B
HBV
Hepatitis B Virus
GruppeHepatitis B
MaterialSerum
Haltbarkeit: 7 Tage bei 2 - 8 °C
Transport Raumtemperatur
Frequenz täglich
Indikation Immunstatus bei Hepatitis B
Hepatitis B Impftiter
EinheitIU/l
Abrechnung
GOÄ
Position
   Preis €
(1.0-fach)
   Anzahl   Faktor   Preis €
438113.9911.1516.09
Beschreibung Das Auftreten von Antikörpern gegen das Hepatitis B-Oberflächenantigen (Anti-HBs) wird zur Bestimmung des HBV-Immunstatus oder des Krankheitsverlaufs bei HBV-infizierten Patienten genutzt (Serokonversion verhindert i.d.R. Carrier-Status). Erhöhte Anti-Hbs-Werte sind bei gleichzeitigem Rückgang nachweisbarer, zirkulierender Hepatitis B-Oberflächenantigene (HBsAG) ein Zeichen der Genesung nach einer HBV-Infektion. HBs-Ak können auch nach natürlicher Infektion unter die Nachweisgrenze fallen. Für die Frage nach stattgehabter Infektion und Infektionsstatus sind mehr Parameter heranzuziehen. Bei gleichzeitigem Auftreten von Anti-Hbs-Ak und Anti-HbsAG muß an immune-escape Varianten gedacht werden oder an eine beginnende Serokonversion.

Anhand der Anti-HBs-Werte lässt sich feststellen, ob eine Impfung nötig ist oder ob nach einer Impfung voller Immunschutz aufgebaut wurde. Proben mit Werten von 10 IU/l oder höher gelten als positiv. Es besteht Immunschutz. Die Anti-HBs-Bestimmung sollte ca. 4 bis 8 Wochen nach letzter Impfung erfolgen. Wenn der Anti-HBs-Wert 100 IU/l oder höher ist, besteht Schutz für wenigstens 10 Jahre.

Ca. 3 % der Patienten bilden keinen ausreichenden Anti-Hbs-Titer nach Impfung (non-responder).
Quellen 1. Gressner A, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. 2. A., 2013 Springer, Berlin,631ff
2. Darai G et al. Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen. 4. A., 2012 Springer, Berlin, 371ff
3. MIQ 25. Diagnostik von Infektionen der Leber. 2006 Elsevier, München