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NameCytomegalie-Virus (CMV)-IgG
SynonymeCMV
Zytomegalie
Cytomegalovirus
GruppeCytomegalie-Virus
MaterialSerum
MethodeELISA
Präanalytik Heterophile Antikörper in Humanseren können mit Immunglobulinen aus den Assaykomponenten reagieren und Interferenzerscheinungen innerhalb des in vitro Immunoassays verursachen.
Transport Raumtemperatur
Frequenz täglich
Indikation Diagnostik und Verlaufskontrolle der CMV-Primärinfektion und der Reaktivierung
Serostatus vor und nach Transplantationen
EinheitIndex
Abrechnung
GOÄ
Position
   Preis €
(1.0-fach)
   Anzahl   Faktor   Preis €
437813.9911.1516.09
Beschreibung Die Durchseuchung mit CMV ist sehr hoch, 40-100% aller Menschen zeigen nachweisbare IgG-Antikörper. Sind IgG Antikörper gegen CMV vorhanden, so deutet dies auf eine frühere Virus Exposition hin.

Einzelproben eignen sich ausschließlich zur Bestimmung des serologischen Status der betreffenden Person. Personen im Frühstadium einer CMV- Infektion müssen nicht unbedingt nachweisbare IgG-Antikörperspiegel aufweisen. Die Konzentrationen an IgG- Antikörpern gegen das CMV steigen erstmals ein bis zwei Wochen nach der Primärinfektion an. Sehr hohe Konzentrationen können auch auf eine Reaktivierung einer bestehenden chronischen Infektion hinweisen.

Eine genaue Interpretation ist i.d.R. nur zusammen mit IgM, dem klinischen Bild und ggf. unter Hinzuziehung des Verlaufs (Zweitserum) möglich. In besonderen Fällen (V.a. kongenitale Infektion, Organtransplantierte) können weitere Untersuchungen nötig sein (z.B. CMV-PCR aus Blut oder Urin).

Das Vorliegen von CMV-IgM Antikörpern weist auf eine akute Infektion hin.
Quellen 1. Thomas L. Labor und Diagnose. 8. A., 2012, TH-Books, Frankfurt, 2061ff
2. Gressner A, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. 2. A., 2013 Springer, Berlin, 370ff
3. Darai G et al. Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen. 4. A., 2012 Springer, Berlin, 217ff