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NameCytomegalie-Virus-Antikörper
SynonymeCMV
Zytomegalie
Cytomegalovirus
GruppeCytomegalie-Virus
MaterialSerum
MethodeELISA
Präanalytik Heterophile Antikörper in Humanseren können mit Immunglobulinen aus den Assaykomponenten reagieren und Interferenzerscheinungen innerhalb des in vitro Immunoassays verursachen.
Transport Raumtemperatur
Frequenz täglich
Indikation Diagnostik und Verlaufskontrolle der CMV-Primärinfektion und der Reaktivierung
Serostatus vor und nach Transplantationen
Beschreibung Das CMV gehört zur Gattung der Herpesviren und ist weltweit zu finden. Eine Infektionsanfälligkeit besteht bei Menschen jeden Alters. Die Übertragung erfolgt über sexuellen Kontakt, direkten Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten, Bluttransfusionen oder Transplantate.
Zwar bleiben die meisten Zytomegalie-Infektionen beschwerdefrei, neugeborene Kinder sowie immungeschwächte Patienten können jedoch schwer daran erkranken. Schwere Infektionen sind auch bei Patienten mit angeborenen oder erworbenen zellulären Immundefekten möglich.

Zytomegalie ist eine der häufigsten kongenitalen Infektionen und betrifft 0,5– 2,5% aller Neugeborenen. Infizierte Kinder sind häufig bei Geburt beschwerdefrei, entwickeln aber im späteren Leben neurologische Syndrome.

Die Durchseuchung ist sehr hoch, 40-100 % aller Menschen zeigen nachweisbare IgG-Antikörper. Das Vorliegen von CMV-IgM Antikörpern weist auf eine akute Infektion hin.
Quellen 1. Thomas L. Labor und Diagnose. 8. A., 2012, TH-Books, Frankfurt, 2061ff
2. Gressner A, Arndt T. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. 2. A., 2013 Springer, Berlin, 370ff
3. Darai G et al. Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen. 4. A., 2012 Springer, Berlin, 217ff