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NameCK-Isoenzyme
SynonymeCK-ISO, CK-MM, CK-MB, CK-BB, Makro-CK, CK-MiMi
GruppeEnzyme
MaterialSerum
oder Heparinplasma
MethodeElektrophorese
Präanalytik Haltbarkeit 2 Tage bei 2 - 8 °C,
Die Enzymaktivität ist bei 2-8°C 12h stabil, bei 15-25°C ca. 4h
Plasma mit Antikoagulanzien wie Oxalat, Citrat und Fluorid wird nicht empfohlen.
Abrechnung
GOÄ
Position
   Preis €
(1.0-fach)
   Anzahl   Faktor   Preis €
378517.4911.1520.11
3590.H12.3311.152.68
  Dieser Parameter wird in einem Auftragslabor bestimmt (Originalbefunde verfügbar).
Beschreibung Die Differenzierung der CK-Isoenzyme kann zur Abklärung unplausibel erhöhter CK- oder CK-MB-Werte sowie bei CK-MB-Anteilen an der Gesamt-CK >25% - z.B. bei V.a. eine Makro-CK - untersucht werden.

Die Creatinkinase (CK) ist ein Leitenzym für die Diagnose von Schädigungen der Herz- und Skelettmuskulatur. Dabei kann von der Höhe des CK-Anstiegs auf die Größe der Schädigung geschlossen werden. Es besteht aus den Untereinheiten M (Muskel) und/oder B (Brain-Gehirn), die sich zu den Isoenzymen CK-MM, CK-MB und CK-BB verbinden.
Etwa vier Stunden nach einer Schädigung der Muskelzelle steigen die Werte der CK im Serum an. Die Halbwertzeit (HWZ) im Serum beträgt ca. 18 Stunden. Bei Verdacht auf eine Herzmuskelschädigung sollte zusätzlich CK-MB, besser noch Troponin bestimmt werden.
Erhöhte Werte werden gefunden bei: Herzmuskelschädigung, Skelettmuskelschädigung, körperliche Anstrengung, Einnahme von Medikamente z.B. Statine, Alkoholgenuss und bei Schiddrüsenerkrankungen
Eine sogenannte Makro-CK bewirkt ständig erhöhte CK-Werte. Die CK kann in den Fällen nicht zu diagnostischen Zwecken genutzt werden.
Liegt die CK-MB im Referenzbereich bzw. ist der CKMB/CK-Quotient kleiner 6 %, liegt eine Skelettmuskelschädigung vor.
Die erhöhte Gesamt-CK wird dann eine deutlich erhöhte CK-MM verursacht. Als Ursache kommen Verletzungen, Operationen, i.m.-Injetkionen, arterielle Embolien, Muskelkrämpfe, Myositiden, Muskeldystrophien u. a. in Betracht. Leichte Erhöhungen werden auch nach körperlicher Anstrengung gefunden (Schädigung durch kleine Verletzungen). Eine Makro-CK als Ursache wurde ausgeschlossen. Niedrige Werte weisen auf eine geringe Muskelmasse hin.
Quellen 1. Thomas L: Labor und Diagnose. 8. Auflage, 2012
2. Gressner Arndt: Lexikon der Medizinischen Laborartoriumsdiagnostik. 2. Auflage, 2013
Verweise CK-MB, CK-MB-Quotient